Stimberg Zeitung vom 26.08.2003
TuS knüpft Sportkontakte nach Oba
Der größte Sportverein Oer-Erkenschwicks, der TuS 09, wird bald junge Mitglieder zu einem Ferien-Trainingslager in die türkische Partnerstadt Oba entsenden. Das ist das Ergebnis eines Arbeitsbesuches von TuS-Chef Klaus Skodell an der türkischen Südküste.
von Jörg Müller
"Oba ist nicht nur ein herrliches Urlauberparadies für Touristen jeder Altersgruppe, die Herzlichkeit der Menschen, aber auch die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen sportlichen Urlaub von unseren Vereinsmitgliedern sind einfach phänomenal", so Klaus Skodell nach einem Gespräch mit dem türkischen Bürgermeister Sefik Türktas und Alya-Hotel-Manager Süleyman Bilgili.
Vier Tage war der Sportfunktionär in Begleitung des türkisch-stämmigen Betriebsrates Mansur Tascan als Dolmetscher vor Ort in der Partnerstadt, um Kontakte zu knüpfen.
Die direkt am Mittelmeer gelegene Gemeinde Oba grenzt übrigens unmittelbar an den auch vielen Oer-Erkenschwickern bereits bekannten Urlaubsort Alanya. Oba war früher ein Stadtteil von Alanya und ist erst seit 1998 selbständig.
Urlauber erreichen Oba über den Zielflughafen Antalya. Von dort aus sind es dann 120 Kilometer in Richtung Osten.
Mit 760 Hotels und rund 16 000 Betten verfügt die Region Alanya nach Istanbul über die zweitgrößte Zimmerdichte in der Türkei. Derzeit freuen sich die Hoteliers über einen Auslastungsgrad von fast 98 Prozent. Es ist kaum noch eine Unterkunft buchbar.
45 Grad im Schatten - Klaus Skodell und Mansur Tascan schwitzten während ihres Aufenthalts um die Wette. "Die angenehmste Reisezeit ist der Frühsommer und der Herbst im September und Oktober. Das Wasser ist dann noch schön warm, die Lufttemperaturen sind aber nicht mehr so drückend", berichtete Klaus Skodell.
Region Alanya
ist sehr beliebt
Schon am Zielflughafen Antalya wurde klar, wie beliebt die Region Alanya auch bei Oer-Erkenschwickern ist. Eine Mitarbeiterin der Fleischerei Beermann und zwei Freundinnen (Ehemänner inklusive) warteten zusammen mit Skodell und Tascan auf ihre Koffer. Dann ging es ebenfalls auf nach Oba. "Wir sind schon zum dritten Mal hier", erzählten die Damen.
Vor Ort erwarten die Besucher zwei komplett verschiedene Welten. Zum einen die moderne, touristische Türkei, die in Sachen Hotelkomfort, Strandleben sowie Partyspaß rund um die Uhr mit jedem (!) anderen Urlaubsort der Welt mithalten kann.
Wenige Kilometer landeinwärts scheint dann in den Obstplantagen die Zeit stehen geblieben zu sein. "Gerade das macht den Reiz dieser Region aus", erzählte Obas Bürgermeister Sefik Türktas. Er stellt sich im Frühjahr 2004 erneut zur Wahl als Stadtoberhaupt. Bis dahin soll aus Sicht von Oba eine weitere Städtepartnerschaft unter Dach und Fach sein. Am 26. September ist Pniewys Bürgermeister Michail Chojara in der Türkei.

